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Moebel Stilkunde

 


 

Stilkunde Artdeco

Artdeco Zeitalter

Dieses Zeitalter war wohl keine leichte Übung für Möbelbauer. So könnte man entgegen der allgemeinen Behauptung "dem Art Deco würde es an zugrundeliegendem Stilmerkmal fehlen" die These aufstellen, dass dem Art Deco sehr wohl eine klare Möbelsprache zuzusprechen ist - nämlich die "Kriegszeitgestaltung". An den klassischen Art Deco Möbeln ist das Mißhagen der Möbelbauer aus den entstandenen Möbeln abzulesen. Natürlich gibt es auch die zweite Form, nämlich die verziertere Form der Art Deco Möbel, doch diese halten sich in ihrer Gestaltung dezent verziert und zurückhaltend. Besondere getreppte Zierelemente fanden im Artdeco Anwendung.

 

 


 

Stilkunde Biedermeier

Biedermeier Zeitalter

Die Zeit des Biedermeier war die Zeit der Abkehr von üppigen Formen und Verzierungen hin zu schlichten Formen und edlen Hölzern. Es begann die Besinnung auf die neue Bürgerlichkeit. Elegante Formen und edle Hölzer sollten Behaglichkeit verbreiten. Der Name Biedermeier geht auf eine fiktive Figur "Gottlieb Biedermaier" zurück. Unter diesem Synonym wurden ab 1855 diverse, parodistische Gedichte von Adolf Kussmaul und Ludwig Eichrodt veröffentlicht.
Der Biedermeier Stil fand ihren Ursprung in Wien als Schlichtheit in Mode kam und Sachlichkeit durch Möbel definiert wurden. So entstanden zum Beispiel Zweckmöbel wie Sekretäre, Schreibkommoden oder Konsolen-Schreibtische, die nicht nur schlicht und schön waren sondern auch überaus funktionell. So konnte man eine Biedermeierkommode nicht nur zweckdienlich verwenden sondern gleichzeitig, durch auszieh- und aufklappbare Kopfladen auch als Schreibtisch nutzen.

 

 


 

Stilkunde Historismus

Historismus

Hierunter fällt auch die Stilrichtung 'Altdeutsch'. Der Historismus unterscheidet sich deutlich von der vorgehenden und nachfolgenden Stilrichtung. Das Biedermeier ist in keiner Weise im Historismus wieder zu finden und ebenso wenig nimmt der Historismus einen Stellenwert im nachfolgenden Jugendstil ein. Lediglich eine Stilähnlichkeit mit dem Renaissance ist hier zu verzeichnen. Bis auf Halbschränke und Vertikos, diese fallen im Historismus nicht so üppig gefertigt punkto Schnitzwerke aus sondern zeigen vermehrt seitliche Voll- oder Halbsäulen wie auch Spindeln in Sitzmöbellehnen.

 

 


 

Stilkunde Jugendstil

Jugendstil Moebel Accessoires

Die Bezeichnung für den Stil Art Nouveau lautete im deutschem Sprachraum "Jugendstil". Zeitlich ist dieser Stil von ca. 1885 - 1920 einzuordnen. Typisch für den Jugendstil sind, die Aufgabe von Symmetrien, geschwungene Linien, flächige florale Elemente (Iris, Seerosen, etc.) sowie in der gestaltenden Kunst und Frauenfiguren mit wallendem Haar und Tierdarstellungen. Im Industriezeitalter betätigten sich nun die Künstler auch als Designer von Gebrauchswaren (Möbel, Gläser etc.) und auch als Architekten. Zu den Bekanntesten zählten u. a. Josef Hoffmann, Otto Wagner, Henry van de Velde, Peter Behrens, ...

 

 


 

Stilkunde Jugendstil

Jugendstil Peitschenschlag

Der Jugendstil vereint folgende Epochen: Art Nouveau (1895-1910), Belle Èpoque (1885-1914), Modernismo (1890-1909) und Wiener Sezession. Die größten Künstler des Jugendstils waren Alfons Mucha, Josef Hoffmann, Otto Wagner, Koloman Moser - dieser wiederum entwarf die genialsten Gegenstände für z.B. Bakalowits, Wiener Werkstätte, Wiener Sezession, ...
Die Gestaltungsformen des Jugendstils fanden je nach Region unterschiedliche Formen. So fanden feminine Formen, Peitschenschlagmuster und geometrische Linien Ausdruck auf Möbel, Wohnraumaccessoires und Kunstgegenstände. Die Formensprache des Jugendstil ist einfach unverwechselbar.

 


 

Stilkunde Klassizismus

Klassizismus

Klassizismus 1750-1830
Der Klassizismus umfasst folgende Stilrichtungen: Josephinisch (1770-1790), Empire (1804-1820), Louis-Size (1760-1790), Regency (1790-1830) und äußert sich im Überbegriff mit weniger Schnörkel als die vorgehende Möbelepoche und meist in schlanker Fertigung. Auf dem Bild ein Sessel aus zweiter Hälfte des 18. Jh. dessen Form, im Rokoko Stil sich bis etwa 1780 hielt. Danach traten auch an Sitzmöbeln Veränderungen ein, zunächst an Rückenlehnen, danach an Sitzflächen und Stuhlbeinen, die eher zu geraden, konischen Formen, spiralförmig gerippt oder kanneliert umgeformt wurden.

 


 

Stilkunde Pietra Dura

pietra dura

Die Bezeichnung Pietra-Dura wird für Stein-Einlegearbeiten verwendet. Diese Handwerkskunst nahm seine Ursprünge nicht wie oft angenommen in Italien sondern stammt ursprünglich aus China, Japan und islamischen Regionen. Je nach Region wurden Perlmutt, Edelsteine, Elfenbein oder Metalle verwendet. In mühsamer Arbeit wurde jedes einzelne Stück per Hand gefertigt bis aus oft tausenden Einzelstücken ein gesamtes Werk entstand. Diese Werkstücke können als Wandbilder, Möbel, Decke- oder Bodengestaltung vorkommen. Erst im Mittelalter fand diese Handwerkskunst seinen Weg nach Europa.